„Von allem Leid,
das diesen Bau erfüllt ...”
In dem Mitte der 1850er Jahre errichteten Zellengefängnis in der Lehrter Straße 3 werden zwischen 1933 und 1945 Untersuchungshäftlinge, Wehrmachtgefangene und Polizeigefangene inhaftiert.
Unmittelbar nach dem 20. Juli 1944 übernimmt die Geheime Staatspolizei zwei Gefängnisflügel für Offiziere und Zivilisten, die sich am Umsturzversuch beteiligt hatten. Ihr Schicksal und das anderer Häftlinge wird hier dokumentiert.
Die Mordaktionen
vom April 1945
Wenige Tage vor Kriegsende, am 22. April 1945, befiehlt Gestapo-Chef Heinrich Müller die Erschießung von Gefangenen des Zellengefängnisses.
Während der Nacht vom 22. auf den 23. April ermordet ein Gestapo-Sonderkommando 15 Gefangene auf einem nahen Ruinengrundstück. Eine Nacht später werden noch drei weitere Gefangene an einem unbekannten Ort ermordet.
Biografien

Reinhard Nack

Randolph Freiherr von Breidbach-Bürresheim

Ludwig Schwamb

Heinz Rosenberg

Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin

Fritz Schwinzert

Ernst Röchling

Ernst Kretzschmar

Willi Pfaff

Cuno Raabe

Heinrich Albert

Fritz Behrend

Walter Homann

Hans Kloss

Heinrich Körner

Adam Kaiser

Theodor Baensch

Ernst Perels

Theodor Haubach

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Carlos Moll

Theodor Tantzen

Gerhard Ritter

Walter Bauer