Busso Thoma
23. Januar 1945, Berlin-Plötzensee
Busso Thoma nimmt am Ersten Weltkrieg teil und nimmt 1920 als Leutnant seinen Abschied vom Militärdienst. 1939 wird er reaktiviert und ist im Stab des Allgemeinen Heeresamtes als Luftwaffenreferent eingesetzt.
1941 trifft er mit Hermann Kaiser zusammen, der zu dieser Zeit das Kriegstagebuch des Oberkommandos des Heeres führt und die Pläne der Verschwörer unterstützt. In Gesprächen mit Kaiser findet Thoma den Weg in den Widerstand und wird zum Mitwisser der Attentatspläne. Am 20. Juli 1944 befindet er sich im Berliner Bendlerblock und beteiligt sich an den angelaufenen Umsturzbemühungen.
Er wird am gleichen Tag festgenommen, nach zwei Tagen jedoch wieder freigelassen. Am 14. September 1944 nimmt die Gestapo Busso Thoma erneut fest. Am 7. Oktober wird Thoma in das Zellengefängnis in der Lehrter Straße eingeliefert. Busso Thoma wird vom „Volksgerichtshof“ am 17. Januar 1945 zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee ermordet.














