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Charles Wenkens

31. Mai 1904, Bremerhaven
22. November 1995, Buchholz

Der Post­helfer Charles Wenkens schließt sich den Ernsten Bibel­forschern (Zeu­gen Jehovas) an. Auch nach dem Ver­bot der Gemein­schaft nimmt er an den Ver­samm­lungen der Zeu­gen Jehovas teil. Er wird deshalb am 15. März 1935 vom Hansea­tischen Sonder­gericht in Ham­burg zu sechs Monaten Haft ver­urteilt. Da er jedoch weiter­hin an seinem Glau­ben festhält, wird er 1936 erneut vom Hansea­tischen Sonder­gericht verur­teilt. 

Seit dem 14. Mai 1938 ist er im Außen­kommando Wewels­burg des KZ Sachsenhausen inhaf­tiert und im Okto­ber 1941 wird er in das KZ Sachsen­hausen einge­liefert. Am 29. August 1944 er­folgt seine Verle­gung in das Zellen­gefängnis Lehrter Straße 3, wo Wenkens in der Gestapo-Abteilung als Kal­faktor einge­setzt wird. Am 22. April 1945 wird Charles Wenkens aus der Haft ent­lassen.