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Manuel Villena-Vera

11. Januar 1923, Madrid
unbekannt

Manuel Villena-Vera erlernt das Elektro­hand­werk, kommt zum „Arbeits­einsatz” nach Deutsch­land und muss ab dem 30. März 1943 Zwangs­arbeit bei der Silva Metall­werk GmbH im Werk Magde­burg-Neu­stadt leisten. Das Werk gehört zu einer Tochter­firma der Polte Arma­turen- und Maschinen­fabrik OHG und ist während des Krieges einer der größten Muni­tions­produ­zenten. Am 11. August 1943 gelingt Manuel Villena-Vera die Flucht. 

Am 15. Januar 1945 wird er laut Haft­buch­eintrag in die Gesta­po-Abtei­lung des Berliner Zellen­gefäng­nisses in der Lehrter Straße einge­liefert. Es wird ein Ver­fahren gegen ihn vorbe­reitet vor dem Son­der­gericht Berlin, eine Ver­hand­lung findet aber aufgrund der Kriegs­ent­wick­lung nicht mehr statt. Die genauen Vorwürfe sind nicht bekannt. 

Wie der gleich­falls ange­klagte Harry Drucker wird Manuel Villena-Vera am 27. Januar 1945 in das Unter­suchungs­gefäng­nis Moabit über­führt und dort am 24. April 1945 von der Roten Armee befreit. Weitere Infor­matio­nen zu seiner Bio­grafie liegen nicht vor.