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Gerd von Tresckow

21. März 1889, Lüben (Lubin)
6. September 1944, Berlin

Oberst­leut­nant Gerd von Tresckow ist der ältere Bruder des General­majors Henning von Tresckow, einem der Haupt­akteure des miliärischen Widerstands gegen den National­sozialismus. 

Nach dem geschei­terten Umsturz­ver­such vom 20. Juli 1944 wird Gerd von Tresckow am 27. Juli in Bologna fest­ge­nommen, nach Berlin gebracht und am 15. August im Zellen­gefäng­nis in der Lehrter Straße inhaf­tiert. 

Hier begeht Gerd von Tresckow am 6. Septem­ber 1944 einen Selbst­mord­versuch und wird in das Staats­kranken­haus der Polizei gebracht. Gerd von Tresckow stirbt dort noch am selben Tag an Herz­ver­sagen auf­grund einer Vor­schädi­gung.

Portrait: Gerd von TresckowGerd von Tresckow