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Hans-Joachim Freiherr von Steinaecker

30. Dezember 1887, Breslau (Wrocław)
26. Juli 1945, Rüdersdorf bei Berlin

Oberst Hans-Joachim Freiherr von Steinaecker gehört dem Kreis aus Opposi­tionellen gegen das NS-Regime um den ehe­maligen Leipziger Ober­bürger­meister Carl Friedrich Goerdeler an. 

Er wird nach dem Umsturz­versuch vom 20. Juli 1944 fest­genom­men. Vom 22. August 1944 bis zum 21. April 1945 ist er in der Sonder­abtei­lung der Gestapo in­haf­tiert, bevor er der Justiz über­stellt und am Abend des 25. April aus dem Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße entlassen wird. 

Nach seiner Haft­ent­lassung gerät er in sowje­tische Kriegs­gefangen­schaft und wird am 26. Juli 1945 in Rüders­dorf bei Berlin erschossen aufge­funden.