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Franz Stadler

13. März 1899, Schiltern
25. November 1977, München

Franz Stadler wird 1925 in Freising zum Priester geweiht. Er wird Präfekt am Frei­singer Knaben­seminar und 1931 Direktor der Geschäfts­stelle der katho­lischen Liga-Bank. 

Als die Gestapo seit September 1944 nach Pater Augustin Rösch wegen seiner Mit­arbeit im Krei­sauer Kreis fahndet, taucht dieser auf dem Hof des Land­wirts und Mesners Wolf­gang Meier in Ober­ornau unter. Als Franz Stadler sowie der Pfarrer Johann Neu­maier ihn dort besuchen, steht der Hof offenbar schon unter der Beobach­tung der Gesta­po. Augustin Rösch, Wolfgang Meier, drei seiner Kinder, sowie Johann Neu­maier und Franz Stadler werden kurz darauf, am 11. Januar 1945, festge­nom­men. 

Wolfgang Meier und zwei seiner Söhne werden in das KZ Dachau einge­liefert. Wolfgang Meier verstirbt dort am 22. Februar 1945. 

Franz Stadler, Johann Neu­maier und Augustin Rösch werden nach Berlin ge­bracht und am 13. Januar in das Zellen­ge­fäng­nis Lehrter Straße 3 ein­ge­liefert. Stadler wird gemein­sam mit Johann Neumaier am 15. Februar 1945 aus der Haft ent­lassen.

Im März 1945 kehren die beiden Männer in ihre ober­bayerische Heimat zurück. Franz Stadler wird 1948 zum Dom­kapitular und erz­bischöf­lichen Finanz­direktor ernannt. 

Portrait: Franz StadlerFranz Stadler