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Alois Splanemann

4. April 1916, Langfuhr (Wrzeszcz)
13. April 1945, Berlin-Plötzensee

Der Mecha­niker Alois Splane­mann ist mit Margarete, geb. Brückner, ver­heira­tet und hat mit ihr drei Kinder. Nach­dem er von Januar 1942 bis März 1943 als Ober­gefreiter beim moto­risier­ten Infan­terie­regiment 29 der Wehr­macht gedient und auch die Kämpfe in Stalin­grad mit­gemacht hat, wird er bei der AEG in der Dront­heimer Straße in Berlin-Wed­ding an­gestellt.

Dort schließt er sich der betrieb­lichen Wider­stands­gruppe um Richard Weller, die Flug­blätter weiter­gibt, unter­getauch­te Genossen unter­stützt und den Rüs­tungs­betrieb durch Sabotage zu schwächen versucht. Durch den Kontakt mit der Gruppe in der Tur­binen­fabrik der AEG wird ein Spit­zel auf die Gruppe auf­merk­sam und beide Gruppen werden im Februar 1945 von der Ges­tapo auf­gedeckt. 

Alois Splane­mann wird am 2. März 1945 fest­ge­nommen und in der Ges­tapo­abtei­lung des Zellen­ge­fäng­nisses Lehrter Straße inhaf­tiert. Er wird gemein­sam mit Richard Weller und weiteren Ange­klagten am 24. März 1945 vom Kammer­gericht Berlin zum Tode ver­urteilt. 

Am 13. April 1945 wird Alois Splane­mann in Berlin-Plötzen­see ermordet. Seine Ehe­frau stirbt im Som­mer 1945, die drei Kinder des Ehe­paares werden von Ver­wand­ten auf­ge­zogen.