Hans-Heinrich von Scheliha
1. November 1973, Oldenburg
Hans-Heinrich von Scheliha legt 1923 sein Abitur ab und tritt im gleichen Jahr in das Infanterie-Regiment 9 in Potsdam ein, 1926 wird er zum Leutnant befördert. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wird er als Kompanie-Chef eingesetzt, vor seiner schweren Verwundung zuletzt als Regimentskommandeur. Seit Mai 1943 ist er Abteilungschef des Wehrersatz-Amtes im Oberkommando der Wehrmacht und dem militärischen Verschwörer im Allgemeinen Heeresamt, General Friedrich Olbricht, direkt unterstellt.
Nach dem gescheiterten Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 wird der Oberstleutnant am 24. Juli 1944 verhaftet, Mitte August 1944 aus der Wehrmacht ausgestoßen und ist seit 7. Oktober bis zu seiner Entlassung am 25. April 1945 im Zellengefängnis Lehrter Straße 3 inhaftiert.




