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Hans-Heinrich von Scheliha

2. Oktober 1904, Karlsruhe
1. November 1973, Oldenburg

Hans-Heinrich von Scheliha legt 1923 sein Abitur ab und tritt im glei­chen Jahr in das Infan­terie-Regi­ment 9 in Potsdam ein, 1926 wird er zum Leut­nant beför­dert. Zu Beginn des Zwei­ten Welt­krieges wird er als Kompa­nie-Chef ein­gesetzt, vor seiner schweren Ver­wun­dung zu­letzt als Regi­ments­kom­man­deur. Seit Mai 1943 ist er Abtei­lungs­chef des Wehr­er­satz-Amtes im Ober­kom­man­do der Wehr­macht und dem mili­täri­schen Ver­schwö­rer im All­gemei­nen Heeres­amt, General Friedrich Olbricht, direkt unter­stellt. 

Nach dem geschei­terten Um­sturz­versuch vom 20. Juli 1944 wird der Oberst­leut­nant am 24. Juli 1944 ver­haftet, Mitte August 1944 aus der Wehr­macht aus­ge­stoßen und ist seit 7. Oktober bis zu seiner Ent­lassung am 25. April 1945 im Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße 3 inhaf­tiert.

Portrait: Hans-Heinrich von SchelihaHans-Heinrich von Scheliha, nach 1942