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Erich Pohl

23. Dezember 1887, Berlin
13. April 1945, Berlin-Plötzensee

Erich Pohl arbeitet als Werkzeug­macher bei der AEG in der Dront­heimer Straße in Berlin-Reinicken­dorf. Er ist ver­heiratet mit Lisbeth, geb. Lange, mit der er drei Kinder hat. Sie betreibt eine Fahrrad­repa­ratur­werkstatt im Wedding.   

In der AEG gehört er der betrieb­lichen Wider­stands­gruppe um Richard Weller an. Erich Pohl unter­stützt diese durch die Bereit­stellung seines Telefons, seiner Schreib­maschine sowie seines Autos, zudem ver­teilt er Flug­blätter und gelangt in den Besitz einer Waffe. 

Durch den Kontakt zur AEG-Gruppe in der Hutten­straße, die von einem Gestapo-Spitzel enttarnt wird, wird auch die Gruppe um Richard Weller aufge­deckt.  

Erich Pohl wird am 22. Februar 1945 festge­nom­men und in die Gesta­po-Son­der­abteilung des Zellen­gefängnis­ses Lehrter Straße gebracht. Am 24. März 1945 verur­teilt ihn das Berliner Kammer­gericht zusam­men mit sechs weiteren Männern aus der Gruppe zum Tode. Erich Pohl wird am 13. April 1945 im Straf­gefäng­nis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Portrait: Erich PohlErich Pohl