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Erwin Planck

12. März 1893, Charlottenburg
23. Januar 1945, Berlin-Plötzensee

Der Jurist Erwin Planck ist ein Sohn des Phy­sikers und Nobel­preis­trägers Max Planck und ar­beitet nach seiner Teil­nahme am Ersten Welt­krieg in den 1920er Jahren als hoher Minis­terial­beamter in der Reichs­kanzlei, 1932 wird er zum Staats­sek­retär er­nannt. Nach der Macht­über­nahme der Natio­nal­sozia­lis­ten wird Planck aus dem Staats­dienst ent­lassen und ist nach einem Auf­ent­halt in China ab 1936 in der Privat­wirt­schaft tätig. 

Erwin Planck hat seit 1940 über den ehe­maligen preu­ßischen Staats­sekretär im Reichs­finanz­minis­terium Johannes Popitz Kontakte zu Ludwig Beck, Carl Friedrich Goerdeler und anderen Ver­schwörern der Mili­tär­oppo­sition. Planck wird über die Um­sturz­pläne unter­richtet und nach dem Schei­tern des Um­sturz­ver­suches vom 20. Juli 1944 von der Gestapo fest­ge­nom­men. Er wird für eine nicht über­lieferte Zeit im Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße und in Berlin-Tegel inhaf­tiert und am 23. Oktober 1944 vom „Volks­ge­richts­hof” zum Tode verur­teilt. 

Erwin Planck wird am 23. Januar 1945 im Straf­gefäng­nis Plötzen­see ermor­det.

Portrait: Erwin PlanckErwin Planck