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Georg-Sigismund von Oppen

27. Januar 1923, Potsdam
22. Februar 2008, Gualeguaychú

Georg-Sigismund von Oppen tritt nach dem Abi­tur als Fahnen­junker in das Potsdamer Infan­terie-Regiment 9 ein. Bei Kampf­handlungen im Dezember 1943 wird er bei Lenin­grad schwer verwundet und darauf­hin zurück nach Potsdam ver­setzt. Dort knüpft er Kon­takte zu den Verschwörer­kreisen des 20. Juli 1944 und stellt sich für einen Staats­streich zur Verfü­gung.

Georg-Sigismund von Oppen über­nimmt am 20. Juli 1944 als Ordonnanz­offizier im Stab des Befehls­habers des Ersatz­heeres die Bewachung der fest­gesetzten Generale Friedrich Fromm und Joachim von Kortzfleisch im Bendler­block. Nach dem geschei­terten Umsturz­versuch wird er fest­genom­men und ab 12. August 1944 im Zellen­gefängnis Lehrter Straße inhaf­tiert. Ein Ver­fahren des „Volks­gerichts­hofs” gegen ihn wird „mangels hinrei­chenden Tat­verdachts” einge­stellt.

Nachdem von Georg-Sigismund von Oppen am 1. Mai 1945 in US-ameri­kanische Kriegs­gefangen­schaft gerät, aus der er im Juli 1945 ent­lassen wird, studiert er Jura und Volks­wirt­schaft und wandert 1948 nach Argen­tinien aus.

Portrait: Georg-Sigismund von OppenGeorg-Sigismund von Oppen