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Max Meilick

11. April 1899, Gera
20. Juli 1961, Berlin (West)

Max Meilick ist nach der Teil­nahme am Ersten Welt­krieg zunächst bei der Reichs­bahn in Berlin beschäf­tigt und arbeitet ab 1923 in der AEG-Tur­binen­fabrik in der Hutten­straße in Moabit. Er gehört der kom­mu­nisti­schen Revo­lutio­nären Gewerk­schafts­orga­nisation an. 

Ende der 1930er Jahre steht Max Meilick in Kon­takt mit der um den Dreher Wilhelm Leist in der Turbinen­fabrik ent­stan­denen Wider­stands­gruppe. Die Gruppe ver­sucht, andere Arbeiterin­nen und Arbeiter über das NS-Regime auf­zu­klä­ren, unter­stützt Familien von ver­folg­ten Kollegin­nen und Kollegen und stellt Kon­takt zu Zwangs­arbeitern her. 

Nach­dem die Gruppe durch einen Spitzel der Gesta­po ver­raten worden ist, wird auch Max Meilick fest­ge­nom­men und am 28. Februar 1945 in das Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße ein­ge­liefert. Mangels Beweisen wird er am 1. März wieder entlas­sen. 

Nach Kriegs­ende ist er zunächst für die Berli­ner Schutz­polizei tätig, wird jedoch im Novem­ber 1948 auf Befehl der fran­zösischen Militär­regie­rung ent­lassen. Sein weiterer Lebens­weg ist nicht bekannt.

Portrait: Max MeilickMax Meilick, um 1945