Max Meilick
20. Juli 1961, Berlin (West)
Max Meilick ist nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg zunächst bei der Reichsbahn in Berlin beschäftigt und arbeitet ab 1923 in der AEG-Turbinenfabrik in der Huttenstraße in Moabit. Er gehört der kommunistischen Revolutionären Gewerkschaftsorganisation an.
Ende der 1930er Jahre steht Max Meilick in Kontakt mit der um den Dreher Wilhelm Leist in der Turbinenfabrik entstandenen Widerstandsgruppe. Die Gruppe versucht, andere Arbeiterinnen und Arbeiter über das NS-Regime aufzuklären, unterstützt Familien von verfolgten Kolleginnen und Kollegen und stellt Kontakt zu Zwangsarbeitern her.
Nachdem die Gruppe durch einen Spitzel der Gestapo verraten worden ist, wird auch Max Meilick festgenommen und am 28. Februar 1945 in das Zellengefängnis Lehrter Straße eingeliefert. Mangels Beweisen wird er am 1. März wieder entlassen.
Nach Kriegsende ist er zunächst für die Berliner Schutzpolizei tätig, wird jedoch im November 1948 auf Befehl der französischen Militärregierung entlassen. Sein weiterer Lebensweg ist nicht bekannt.


