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Wolf Freiherr von Massenbach-Salleschen

4. August 1895, Neustettin
18. April 1957, Berlin (West)

Wolf Freiherr von Massenbach-Salleschen nimmt als Unter­offizier am Ersten Welt­krieg teil und ist danach als Ban­kier tätig.

Zu Beginn des Zwei­ten Weltkriegs wird Massenbach-Salleschen einge­zogen und findet als Ordonnanz­offizier bei Wil­helm Keitel Verwen­dung, lässt sich aber wegen poli­tischer Differenzen ver­setzen. Als stell­vertreten­der Ia der Wehr­machts­komman­dantur Berlin ist er in die Aus­arbei­tungen der Umsturz­pläne invol­viert. Am 20. Juli 1944 ist er zusam­men mit dem Stadt­komman­danten Berlins, General­leutnant Paul von Hase, an der Abrie­gelung des Ber­liner Regierungs­viertels betei­ligt. Der Versuch einer Fest­nahme von Joseph Goebbels im „Reichs­minis­terium für Volks­aufklärung und Propa­ganda“ scheitert.  

Nach dem geschei­terten Umsturz­versuch wird Massenbach-Salleschen fest­genom­men, vom 9. August bis zum 22. November 1944 im Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße inhaf­tiert und danach frei­gelassen. 

Nach Kriegs­ende ist er wieder als Ban­kier tätig.