Bruno Litzkow
28. Februar 1952, Müncheberg
Bruno Litzkow absolviert nach der Volksschule in Berlin eine Lehre als Gürtler (Metallbildner) und schließt sich nach zweieinhalb Jahren Wanderschaft 1902 dem Metallarbeiterverband an. Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg zieht er 1919 ins brandenburgische Müncheberg. 1922 tritt er in die KPD ein und vertritt diese später in der Stadtverordnetenversammlung seiner Heimatstadt, zudem leitet er den dortigen Roten Frontkämpferbund.
Bereits Anfang April 1933 wird er in das KZ Sonneburg verschleppt und sieben Monate in „Schutzhaft” gehalten. In den folgenden Jahren wird er mehrfach festgenommen.
Am 5. März 1945 wird Bruno Litzkow erneut von der Gestapo in Haft genommen und in das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 eingeliefert. Das Berliner Kammergericht verurteilt ihn am 21. März 1945 wegen „Beihilfe zum Hochverrat” zu vier Jahren Zuchthaus. Bruno Litzkow wird in das Zuchthaus Coswig (Anhalt) überführt und dort am 30. April 1945 von der Roten Armee befreit.


