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Egon Lengeling
4. September 1905, Kronberg
unbekannt
unbekannt
Egon Lengeling studiert in Frankfurt Orientwissenschaften und Geschichte und reist im Rahmen seines Studiums mehrfach ins Ausland. Er tritt 1932 der NSDAP bei, arbeitet als selbstständiger kaufmännischer Berater und ist ab 1938 als Kriminalangestellter für die Gestapo tätig. Im Amt VI des Reichssicherheitshauptamtes hat er seit 1940 die Stellung des Orientreferenten inne.
Lengeling steht dem Widerstand um Admiral Canaris im Amt Ausland/Abwehr nahe und wird am 22. Juli 1944 in das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 eingeliefert und laut Gefangenenbuch am 3. Februar 1945 in das Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht Straße überstellt. Über seinen weiteren Lebensweg liegen keine Informationen vor.


