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Otto Kuntze

30. Juni 1888, Berlin
19. Februar 1955

Der Kupfer­schmied Otto Kuntze wird in den 1920er Jahren mehr­fach unter anderem wegen schweren Dieb­stahls und Heh­lerei zu Zucht­haus- und Ge­fäng­nis­strafen verur­teilt. Seit 1939 arbeitet er als Rüstungs­arbei­ter in Treptow und weigert sich nach eigenen An­gaben, in die „Deutsche Arbeits­front“ einzu­treten.

Er wird fest­genom­men, am 6. März 1945 in das Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße 3 einge­liefert und laut Gefan­genen­buch am 22. April 1945 „nach Hause ent­lassen“.