‹ zurück zur Übersicht

Karl Heerlein

Nach der Ende Februar 1944 erfolgten Fest­nahme von Walter Heerlein, der als aktiver NS-Gegner der Berliner Betriebs­zelle AEG Dront­heimer Straße ange­hört und verschie­dene Gruppen zusam­men­führt, werden im März 1945 auch sein Bruder Karl Heerlein und Walter Pfaff in Arnstadt festge­nommen und ihre Woh­nungen durch­sucht. 

Der Wach­leiter und der Trans­port­meister werden nach Berlin gebracht, am 9. März 1945 in die Gestapo-Sonder­abtei­lung des Zellen­gefäng­nisses Lehrter Straße 3 ein­ge­liefert und mehr­fach von der Gestapo ver­hört. 

Fünf Tage später, am 14. März 1945, werden beide aus der Haft ent­lassen. Walter Heerlein wird vom Berliner Kammer­gericht zum Tode verur­teilt und am 26. März 1945 im Straf­ge­fängnis Plötzen­see ermordet.