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Max Gaecks

23. August 1906, Berlin
11. März 1959, Berlin (West)

Max Gaecks wächst in Berlin-Steg­litz als Sohn eines Buch­druckers auf. Er absol­viert eine kauf­män­nische Lehre, hat jedoch anschlie­ßend wegen den Folgen seiner Erkran­kung an Kinder­läh­mung Pro­bleme, eine Anstel­lung zu finden. Ende der 1920er Jahre arbeitet er zeit­weise als Kassierer für den Deutschen Rentner­bund, bevor er erneut arbeits­los wird. 1934 findet er eine Arbeit als Büro­ange­stellter bei der Berliner Polizei. 

Am 22. November 1944 wird er in die Gestapo-Abtei­lung des Zellen­ge­fäng­nisses Lehrter Straße 3 einge­liefert. Vorge­worfen werden ihm nach eigenen im Rah­men seines Aner­kennungs­ver­fahrens als Opfer des Faschis­mus gemachten Angaben Kontakte zum feind­lichen Aus­land, da er Verbin­dung zu einem 1935 nach Süd­amerika aus­ge­wanderten jüdischen Freund auf­ge­nommen hatte. Am 16. März 1945 wird er aus der Haft ent­lassen. 

Nach Kriegsende lebt Max Gaecks als Arbeiter bis zu seinem Tod 1959 in Berlin-Wedding.