Max Gaecks
11. März 1959, Berlin (West)
Max Gaecks wächst in Berlin-Steglitz als Sohn eines Buchdruckers auf. Er absolviert eine kaufmännische Lehre, hat jedoch anschließend wegen den Folgen seiner Erkrankung an Kinderlähmung Probleme, eine Anstellung zu finden. Ende der 1920er Jahre arbeitet er zeitweise als Kassierer für den Deutschen Rentnerbund, bevor er erneut arbeitslos wird. 1934 findet er eine Arbeit als Büroangestellter bei der Berliner Polizei.
Am 22. November 1944 wird er in die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 eingeliefert. Vorgeworfen werden ihm nach eigenen im Rahmen seines Anerkennungsverfahrens als Opfer des Faschismus gemachten Angaben Kontakte zum feindlichen Ausland, da er Verbindung zu einem 1935 nach Südamerika ausgewanderten jüdischen Freund aufgenommen hatte. Am 16. März 1945 wird er aus der Haft entlassen.
Nach Kriegsende lebt Max Gaecks als Arbeiter bis zu seinem Tod 1959 in Berlin-Wedding.

